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Tragetücher Didymos

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht: ein Tragetuch ist erheblich mehr als ein einfaches Stück Baumwolle. Ein normales Leintuch z.B. würde die Knoten so fest zusammenziehen, dass diese nur schwer wieder lösbar sind,  es würde sich nicht an die Rundungen des Tragenden (z.B. Schulter) anschmiegen und so einen schlechten Tragekomfort bieten und das Kind (vor allem im empfindlichen Rücken)
nicht stützen.

Wichtig ist also die richtige Webtechnik, die den Stoff auf der einen Seite elastisch nach der anderen Seite aber sehr fest webt, doppelt geändelte (verstärkte) Ränder, die nicht ausleiern und ein Muster, das hilft nicht die Orientierung zu verlieren (das zeigt wie die Längs und Querrichtung des Tuches läuft). Tragetücher sind also recht aufwendige Produkte und kosten nicht weniger als z.B. gute Bauchtragen.

Ein besonderes Augenmerk auf Schadstofffreiheit bei den Farben sollte selbstverständlich sein.

Der nahe Körperkontakt zwischen Tragenden und Kind und die vielen Trageweisen, die auf Alter, Vorlieben und Situation abgestimmt werden können werden von den Fans von Tragetüchern sehr geschätzt.

liegend vor dem Bauch in den ersten Wochen:

aufrecht vor der Brust von Geburt an:

seitlich auf der Hüfte ab dem 3. Monat:

auf dem Rücken vom 3. Monat bis zu 3. Jahr:

Wir vertrauen schon seit Jahrzehnten der Marke Didymos, die für Tragetücher im deutschsprachigen Raum Pionierarbeit geleistet haben. Sehr viel weiterführende Information finden sie also unter www.didymos.at

Das Tragen im Tragetuch ist manchmal auch sehr stark eine Sache der Überzeugung. Hier können verschiedene Aspekte ganz unterschiedlich gesehen werden. Wird bei Bauchtragen etwa der Blick nach vor als besonderer Vorteil gesehen, bei dem das Kind "mit dem Tragenden die Umwelt gemeinsam entdeckt", gibt es auch ganz gegenteilige Standpunkte:

Kommentar aus der Didymos Homepage:  Auch im Tragetuch könnten Sie Ihr Kind mit Blickrichtung nach vorne tragen.
Wir raten von diese Variante ab. Weder im Tragetuch noch in jeder anderen Tragehilfe ist diese Trageweise zu empfehlen, und zwar aus diesen Gründen:
Die Beinchen hängen in der Luft, das Kind kann sie nicht abstützen und die Spreiz-Anhock-Haltung ist nicht gegeben.
Der runde Rücken wird nicht gestützt. Das Baby wird vielmehr zu einem Hohlkreuz veranlasst.
Das Baby kann "bedrohliche" Situationen nicht durch einen schnellen Blickkontakt mit Ihnen überprüfen.
Es kann sich außerdem der vielen Reizen kaum entziehen, selbst wenn es müde wird.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass ihr Kind nach vorn sehen möchte, binden Sie besser den "Hüftsitz".

Beachten Sie zu diesem Thema bitte auch den
Kommentar von Dr. Evelin Kirkilionis >>



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